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La femme n' existe pas. 

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B wie preussischer Ballermann

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177 Anonymous 24.08.26 (Mo) 21:16 Nr.177  
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Anonymous Nr.178
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178
Bug? Nicht nochmal, also untenrum nagut, aber...
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Anonymous Nr.179
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179
oben? PdF?? Die Partei von Egon Mielke und Sandra Wagenknecht??? Gibt's die überhaupt noch. Und wo genau ist denn jetzt die Hipster-Fdp mit den unfuck berlin postern gelandet?

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Spiritualität

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139 Anonymous 03.04.26 (Fr) 11:30 Nr.139  
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Anonymous Nr.140
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140
Level X
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Anonymous Nr.169
>>140 >>140 trifft es schon ganz gut, denn so eine Infrarotkabine ist ja wirklich eine Art Sauna
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Anonymous Nr.170
>>140 wut??1!?
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Anonymous Nr.176
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Neurologenscreensaver hier: https://github.com/DenisSergeevitch/desktop-fly

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Werkstatt statt Etikett

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148 !ADMIN 08.04.26 (Mi) 00:34 Nr.148  
Über Angine de Poitrine, nerdige Kulturkritik und die Kunst des Bastelns

>>119 Wer Angine de Poitrine nicht kennt, braucht zuerst ein Bild. Zwei Musiker aus Québec stehen auf der Bühne. Der eine, Khn de Poitrine, spielt ein sonderbares Doppelhals-Instrument, halb Gitarre, halb Bass. Der andere, Klek de Poitrine, sitzt am Schlagzeug. Beide tragen gepunktete Kostüme und lange Nasenmasken, irgendwo zwischen Clown, Karneval, Science-Fiction und Bastelkeller. Aber der eigentliche Fremdkörper ist nicht die Optik. Es ist die Musik. Sie hört sich an, als entstünde sie im Moment, und ist doch das Resultat langer, genauer Arbeit: ungewohnte Harmonien, mikrotonale Verschiebungen, also zusätzliche Tonstufen zwischen den vertrauten Tönen, schiefe und wechselnde Metren, dazu ein Zusammenspiel, das nur deshalb so offen wirkt, weil darunter alles präzise justiert ist. Die vertrackten Metren erinnern entfernt an Math-Rock, ohne dass sich die Band darin erschöpfen ließe. Auch das Instrument folgt derselben Logik: Erst wurde eine Gitarre eigenhändig mikrotonal umgebaut, später entstand daraus mit dem Luthier Raphaël Le Breton eine maßgefertigte Doppelhals-Sonderanfertigung. Die Musik verlangte ein anderes Werkzeug. Also wurde das Werkzeug verändert.

Vieles an Angine de Poitrine klingt improvisiert, ist es aber längst nicht mehr. Diese Musik hat die Beweglichkeit von Improvisation, nicht aber deren Zufälligkeit. Sie bleibt offen und hält doch zusammen. Beim Hören rutscht der Boden kurz weg, und fast im selben Moment merkt man, dass darunter etwas Verlässliches mitläuft. Oben ist vieles versetzt, verrückt, schwer sofort zu sortieren. Darunter hält ein Zusammenhang durch, der den Kopf trotzdem mitnicken lässt. Darin liegt ihre Stärke. Angine de Poitrine zeigen, dass Ordnung nicht nur als glatte Fläche existiert. Es gibt auch eine Ordnung aus Reibung: ungewohnte Harmonien, verschobene Metren, kurze Orientierungsverluste, darüber eine Form, die trotzdem nicht abstürzt. Man hört nicht Einfachheit, sondern Abstimmung. Nicht Eindeutigkeit, sondern Halt.

Auch visuell entzieht sich die Band dem schnellen Zugriff. Hinter den Masken verschwindet fast alles, woran der Blick sich sonst festhält: Gesichtszüge, Mimik, sichtbare Hautpigmentierung, biografische Lesbarkeit. Übrig bleibt nicht die Person als sofort verwertbares Signal, sondern eine Figur — und damit wieder Raum für die Form selbst. Die Kostüme sind kein Zusatz. Sie setzen fort, was die Musik längst vormacht: Verfremdung statt Selbstauskunft, Konstruktion statt schneller Identifikation.

Bei Angine de Poitrine ist überhaupt erstaunlich wenig einfach nur gegeben. Das Instrument ist umgebaut, die Tonordnung verschoben, die Bühnenfigur konstruiert. Alles wirkt bearbeitet, getestet, weiterentwickelt. Man bleibt an so etwas länger hängen, als es die Kultur der schnellen Einordnung eigentlich vorsieht. Man probiert, misst nach, sägt nach, kalibriert neu, verwirft, startet wieder. Das ist die Welt des Bastlers. Und es ist auch die Welt des Nerds, der sich mit der ersten Beschreibung nicht zufriedengibt, sondern tiefer liest, länger hinhört, Details festhält, die andere längst für zu speziell halten.

Dazu passt, dass Angine de Poitrine ihre eigene, außerirdisch anmutende Fantasiesprache nicht nur auf der Bühne, sondern sogar in Interviews durchziehen. Das ist witzig, aber nicht bloß ein Gag. Es blockiert die sofortige Lesbarkeit. Wer keine verwertbaren Bekenntnissätze liefert, entzieht sich der Frage, in welchem Register er moralisch abzuspeichern ist. Die Musik entwickelt ihre eigene Sprache, die Kostüme verstärken den Eindruck, und die Interviewpraxis treibt das noch weiter. Der Hacker ist in dieser Welt nicht weit entfernt: Er interessiert sich nicht nur dafür, wie ein System gedacht war, sondern wie es sich tatsächlich verhält — wo es offen ist, wo es klemmt, wo sich eine Funktion umlenken oder ein Werkzeug gegen die Gebrauchsanweisung produktiv einsetzen lässt. Bastler, Nerds und Hacker nehmen den Gegenstand ernster als seine Verpackung. Genau deshalb passen sie zu Angine de Poitrine. Diese Band arbeitet so lange an Klang, Werkzeug und Auftritt, bis etwas Eigenes stabil läuft.

Spätestens hier merkt man, wie schnell die üblichen Routinen der Kulturkritik an ihre Grenzen kommen. Schwach wird sie, wenn sie mit dem Etikett zufrieden ist. Dann geht es nicht mehr um Bauweise, Spannung, Risiko oder Bruchstellen einer Form, sondern nur noch um ihre korrekte moralische Zuordnung. Das reduziert Komplexität effizient, aber auf Kosten der Sache selbst. Es sieht aufmerksam aus und ist oft nur ein eleganter Weg, nicht tiefer hineinzugehen.

Im Kulturbetrieb läuft dasselbe als Prüflogik. Noch bevor man hört, sieht oder liest, wird getestet, ob die Beschäftigung mit einem Künstler überhaupt politisch sauber ist. Darf man das? Ist das verdächtig? Steht diese Person auf der richtigen Seite? Die ästhetische Begegnung bekommt dann nur noch den Platz, der nach der moralischen Vorab-Prüfung übrig bleibt — im Betrieb selbst, von der Berlinale bis zur Biennale. Im öffentlichen Streit über Kultur wird aus dem Werk schnell ein Lagerzeichen; selbst beim ESC lässt sich besichtigen, wie rasch ein Beitrag vorsortiert erscheint, noch bevor er als Beitrag überhaupt arbeiten konnte. Kritik kippt dann leicht in Zugangskontrolle. Das bleibt oft erstaunlich flach.

Angine de Poitrine sind dagegen ein gutes Gege(…)

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Anonymous Nr.173
https://jungle.world/artikel/2026/30/angine-de-potrine-elegante-funkiness
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Anonymous Nr.175
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175
Letztens in der Kita-App...

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Kritische Theorie

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172 Anonymous 28.06.26 (So) 09:32 Nr.172  
Die Kritische Theorie entstand im Umfeld des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Sie ist eng mit der sogenannten Frankfurter Schule verbunden, aber sie ist keine einheitliche Lehre. Gemeint ist eine Denktradition, die moderne Gesellschaften nicht nur beschreiben, sondern auf ihre Herrschaftsformen, Freiheitsversprechen, Selbsttäuschungen und Gewaltpotentiale prüfen will. Zu ihr gehören Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Erich Fromm, Herbert Marcuse, Leo Löwenthal, Friedrich Pollock, Franz Neumann, Walter Benjamin und später Jürgen Habermas; in jüngeren Generationen unter anderem Axel Honneth, Nancy Fraser, Rahel Jaeggi, Moishe Postone, Lars Rensmann, Karin Stögner und Stephan Grigat.

Der Ausgangspunkt der Kritischen Theorie ist eine Enttäuschung über die Moderne. Aufklärung, Wissenschaft, Recht, Technik, Demokratie und Kapitalismus versprachen Befreiung von Mythos, Willkür, Armut und religiöser Bevormundung. Zugleich brachte dieselbe Moderne neue Formen von Herrschaft hervor: Bürokratie, Massenkultur, autoritäre Bewegungen, Rassismus, Antisemitismus, Kolonialgewalt, Weltkrieg und industrialisierten Massenmord. Kritische Theorie fragt deshalb, warum Fortschritt und Barbarei nicht einfach Gegensätze sind. Moderne Vernunft kann Freiheit ermöglichen, aber auch zur Verwaltung, Berechnung und Beherrschung von Menschen dienen.

Horkheimer unterschied „traditionelle“ und „kritische“ Theorie. Traditionelle Theorie beschreibt gesellschaftliche Tatsachen, als stünde der Wissenschaftler außerhalb der Gesellschaft. Kritische Theorie begreift Denken selbst als Teil gesellschaftlicher Verhältnisse. Sie fragt, wessen Interessen, Ängste und Machtformen in Begriffen, Institutionen und Alltagsdeutungen stecken. Ihr Ziel ist keine neutrale Sammlung von Daten, sondern Aufklärung über Herrschaft und die Möglichkeit menschlicher Befreiung. Dabei verbindet sie Marx’ Kapitalismus- und Ideologiekritik, Freuds Psychoanalyse, Webers Rationalisierungsthese, Hegels Dialektik und die Erfahrung von Faschismus und Shoah.

Ein Zentrum dieser Tradition ist die Kritik falscher Gesellschaftserklärungen. Moderne Gesellschaften sind komplex: Markt, Staat, Medien, Technik, Verwaltung, Recht, Krieg, Krise und globale Abhängigkeiten greifen ineinander. Antisemitismus bietet eine scheinbar einfache Erklärung. Er personalisiert abstrakte Macht. Unübersichtliche Verhältnisse bekommen ein Gesicht: „die Juden“, später „die Zionisten“, „Israel“, „Finanzeliten“, „Globalisten“ oder andere jüdisch markierte Figuren. Aus Analyse wird Schuldzuweisung. Aus gesellschaftlicher Ohnmacht wird Feindbild. Gerade deshalb ist Antisemitismus für die Kritische Theorie nicht nur ein Vorurteil, sondern eine Form falscher Welterklärung.

Horkheimer und Adorno formulierten diesen Zusammenhang in der „Dialektik der Aufklärung“ besonders scharf. Aufklärung sollte Menschen aus Angst und Mythos befreien. In der modernen Massengesellschaft kann sie jedoch selbst in Mythos zurückfallen, wenn Vernunft nur noch als instrumentelle Vernunft funktioniert: als Mittel zur Berechnung, Kontrolle und Verwertung. Menschen werden dann nicht mehr als Subjekte wahrgenommen, sondern als Objekte von Verwaltung, Propaganda, Arbeit, Konsum und Gewalt. Antisemitismus erscheint in diesem Zusammenhang als Projektion. Eigene Angst, Aggression, Schuld und Ohnmacht werden auf Juden verschoben. Das Feindbild stabilisiert ein bedrohtes Selbstbild.

Die Studien zum autoritären Charakter vertieften diese Perspektive. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel Levinson und Nevitt Sanford untersuchten, welche Persönlichkeitsstrukturen für autoritäre Bewegungen anfällig sind: Unterwerfung unter Macht, Aggression gegen Schwächere, Konventionalismus, Feindbilddenken, Angst vor Ambivalenz und Bedürfnis nach Ordnung. Erich Fromm beschrieb ähnliche Mechanismen als „Flucht vor der Freiheit“. Freiheit überfordert Menschen, wenn soziale Sicherheit, Selbstvertrauen und politische Mündigkeit fehlen. Autoritäre Ideologien bieten dann Entlastung: Sie erklären, wer schuld ist, wem man folgen soll und gegen wen Gewalt erlaubt erscheint.

Leo Löwenthal und Norbert Guterman analysierten in „Prophets of Deceit“ die Technik politischer Agitation. Der Agitator löst Probleme nicht, sondern bewirtschaftet Ressentiments. Er spricht Ängste an, verstärkt Kränkungen, bietet Feinde an und verwandelt Unsicherheit in moralische Gewissheit. Das ist für moderne antisemitische und antizionistische Mobilisierung wichtig: Die politische Rede muss nicht stimmen; sie muss Affekte ordnen, Schuld verteilen und Zugehörigkeit erzeugen. In digitalen Öffentlichkeiten wirkt dieses Muster noch schneller. Plattformen beschleunigen Empörung, verkürzen Zusammenhänge und belohnen Bilder, Parolen und Feindmarkierungen.

Die Kritische Theorie untersuchte auch Kultur und Öffentlichkeit. Adorno und Horkheimer kritisierten die Kulturindustrie, weil Massenmedien Bedürfnisse formen, Anpassung belohnen und kritisches Denken abschleifen können. Walter Benjamin analysierte die technische Reproduzierbarkeit von Kunst und die Politisierung ästhetischer Formen. Marcuse verband Gesellschaftskritik mit einer Kritik falscher Bedürfnisse und repressiver Toleranz. Neumann und Pollock stritten über Staat, Kapitalismus und nationalsozialistische Herrschaft. Diese Linien zeigen: Herrschaft besteht nicht nur aus offener Gewalt. Sie wirkt auch durch Sprache, Bilder, Gewohnheiten, Institutionen, Konsum, Wissenschaft und moralische Selbstbilder.

(…)

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Veranstaltungstipps

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51 Anonymous 07.11.25 (Fr) 17:36 Nr.51  
Philippe Val, der ehemalige Chefredakteur der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ formuliert es so: Frankreichs extreme Linke ist nicht antisemitisch geworden, weil sie propalästinensisch ist. Sie ist propalästinensisch geworden, weil sie antisemitisch ist.  

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Anonymous Nr.129
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129
>>128 äh einen Besuch wert
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Anonymous Nr.131
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131
Zum Besuch von https://de.wikipedia.org/wiki/Francesca_Albanese
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Anonymous Nr.141
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141
>>131 war Geschrei. Grotesk. Also kurz: absolut sehenswert!
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Anonymous Nr.142
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https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/ein-publikum-wie-eine-sekte-so-war-francesca-albaneses-auftritt-in-berlin/

“Diese Mischung aus moralischer Überhöhung und totaler Gesprächsverweigerung ist schwer auszuhalten.“
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Anonymous Nr.171
https://www.linksfraktion-neukoelln.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/erklaerung-der-linksfraktion-neukoelln-zur-abstimmung-ueber-die-entschliessung-solidaritaet-mit-der-programmschaenke-bajszel/

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Wat

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1 Anonymous 03.10.25 (Fr) 23:19 Nr.1  
Wat  

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Anonymous Nr.114
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114
Nord-Neukölln, Pflügerstraße (Herbst 2025)
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Anonymous Nr.121
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na geht doch!
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Anonymous Nr.122
>>121 oomph
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Anonymous Nr.150
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Hit them, Israel
Iranians are behind you
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168

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UNraveling UNRWA

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165 Anonymous 07.06.26 (So) 10:54 Nr.165  
Nach dem Massaker vom 7. Oktober und brisanten Vorwürfen, wonach UNRWA-Mitarbeiter in Entführungen verwickelt seien, beleuchtet dieser Dokumentarfilm die weltweiten Auswirkungen sowie Israels gesetzgeberische Schritte, die Beziehungen zu der Organisation inmitten der sich verschärfenden humanitären Krise im Gazastreifen abzubrechen. Aus einer breiten Perspektive historischer und politischer Gesichtspunkte zeichnet der Film die 75-jährige Entwicklung der UNRWA nach – von ihren Anfängen nach dem Krieg von 1948 als vorübergehende Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge bis hin zu ihrer anhaltenden und umstrittenen Rolle in dem ungelösten Konflikt der Region.

Nach dem Massaker vom 7. Oktober und den Vorwürfen, UNRWA-Mitarbeiter seien an Entführungen beteiligt gewesen, brach Israel inmitten der humanitären Krise im Gazastreifen die Beziehungen zur Organisation ab. Dieser Dokumentarfilm beleuchtet die 75-jährige Geschichte der UNRWA – von ihren Anfängen nach 1948 als vorübergehende Flüchtlingsorganisation bis hin zu ihrer umstrittenen Rolle im ungelösten israelisch-palästinensischen Konflikt.

https://www.unrwafilm.online
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Anonymous Nr.166
(YouTube, 320 x 180) YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=LiH5zD1X2cg
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Anonymous Nr.167
>>166 sorry, die automatische Synchronstimme ist nervig.

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Kritik, Analyse und Dokumentation des Antisemitismus – Andreas Büttner im Gespräch

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151 Anonymous 30.05.26 (Sa) 16:55 Nr.151  
Im Neuköllner Bajszel sprach am 28.05.2026 Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner mit Alex Carstiuc über Behörden, Hochschulen, Parteien, Justiz, Bildungsarbeit und die Frage, wie jüdisches Leben sichtbar werden kann, ohne nur als gefährdetes Leben zu erscheinen.  

8 Posts nicht angezeigt. mehr...
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Anonymous Nr.160
Jüdisches Leben in Brandenburg sichtbar machen

Auf die Frage nach einem Masterplan für jüdisches Leben in Brandenburg wurde Büttner konkret. Jüdische Gegenwart findet nicht nur in Potsdam statt. Es gibt Gemeinden und Initiativen in Cottbus, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Bernau und weiteren Orten. Die frühere Schlosskirche in Cottbus ist heute Synagoge. In Potsdam steht ein neues Synagogenzentrum. In den Städten geht es um Gottesdienste, Feiertage, Gemeindeleben, Führungen, Bildungsarbeit, Tora-Rollen, lokale Geschichte und kommunale Ansprechpartner. Damit verschob Büttner den Blick: Jüdisches Leben soll nicht nur sichtbar werden, wenn es bedroht ist. Es ist Teil der brandenburgischen Gegenwart.

Dieser Punkt war einer der konstruktivsten des Abends. Schutz bleibt notwendig. Gedenken bleibt notwendig. Sicherheitsfragen bleiben notwendig. Aber jüdisches Leben darf nicht in diesen drei Kategorien aufgehen. Es ist religiös, kulturell, kommunal und politisch gegenwärtig. Wer nur über Bedrohung spricht, zeigt jüdisches Leben im Ausnahmezustand. Wer auch über Gemeinden, Feiertage, Synagogen, Bildungsarbeit und lokale Ansprechpartner spricht, zeigt es als Teil des Landes.
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Anonymous Nr.161
Kufiya, Neonazis und Symboltransfer

Gegen Ende kam die Frage auf, ob Neonazis palästinasolidarische oder antiisraelische Symbolik übernehmen. Büttner nannte Antisemitismus als verbindendes Element. Carstiuc ergänzte rechte Szene-Bezüge. Die rechte Nutzung der Kufiya ist belegt; als Name ist hier Gerd Ittner zu führen, das konkrete Kufiya-Detail bleibt offen. Matthias Fischer, die Fränkische Aktionsfront und Fürth 2002 bilden den rechten Szene-Kontext. Gut belegt ist auch die rechte Formel „Gestern Dresden – heute Gaza“, die Dresdner Opfermythos, Täter-Opfer-Umkehr und israelbezogene Projektion verbindet.

Das ist keine Gleichsetzung politischer Milieus. Der Punkt ist schärfer: Antisemitische Feindbilder ermöglichen Übergänge zwischen Gruppen, die sonst wenig miteinander teilen. Rechte, linke und islamistische Milieus bleiben verschieden. Aber Symbole wandern, wenn sie denselben Feind markieren. Israelhass, Antiamerikanismus, Täter-Opfer-Umkehr und die Vorstellung jüdischer Macht können sehr unterschiedliche politische Sprachen verbinden.

Genau deshalb war der Abschnitt für den Abend wichtig. Er zeigte, dass Antisemitismus keine starre Milieueigenschaft ist. Er kann in unterschiedlichen ideologischen Sprachen auftreten und dennoch ähnliche Bilder erzeugen: Israel als absoluter Täter, Juden oder Zionisten als Machtzentrum, die eigene Seite als Opfer. Wer diese Wanderung von Symbolen versteht, erkennt schneller, warum manche Parolen in Lagern auftauchen, die sich sonst gegenseitig ablehnen.
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Anonymous Nr.162
Der informelle Nachlauf

Im informellen Nachlauf fragte ein Besucher Büttner, wie dick sein Fell eigentlich sei. Büttner antwortete persönlich. Die vergangenen Wochen seien brutal gewesen; es habe Momente gegeben, in denen er gedacht habe, er könne nicht mehr. Als Wendepunkt nannte er eine Veranstaltung in Ravensbrück im Umfeld des 81. Jahrestags der Befreiung. Dort habe er gemerkt, dass Menschen positiv reagierten und dass er seine Amtsrolle weiter ausfüllen müsse.

Dieser Nachlauf gehört nicht zum offiziellen Veranstaltungsteil. Er zeigt dennoch, wie eng Amt, öffentliche Debatte und persönliche Belastung ineinandergreifen. Wer Antisemitismus öffentlich benennt, wird schnell selbst zur Projektionsfläche. Büttners Antwort machte sichtbar, dass institutionelle Rollen Menschen nicht unverwundbar machen. Sie verlangen nur, dass man trotz Verletzbarkeit handlungsfähig bleibt.
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Anonymous Nr.163
Schluss

Der Abend im Bajszel zeigte Antisemitismus als Querschnittsproblem: Verwaltung, Schule, Landtag, Hochschule, Justiz, Social Media, Stadtteilöffentlichkeit und jüdisches Gemeindeleben kamen zusammen. Seine stärksten Momente lagen dort, wo konkrete Fälle größere Strukturen sichtbar machten: ein Satz in der Behörde, eine Parole vor Gericht, eine Ringvorlesung an der Universität, ein angegriffener Veranstaltungsort in Neukölln.

Büttners Linie war klar: Antisemitismus muss benannt, dokumentiert und institutionell bearbeitet werden. Jüdisches Leben darf zugleich nicht nur als gefährdetes Leben erscheinen. Schutz, Sichtbarkeit und Normalität gehören zusammen. Der Abend machte deutlich, wie schwer diese Verbindung ist und warum sie notwendig bleibt.
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Anonymous Nr.164
Nachtrag: Büttners Umfeld, PEBS, Zera und die Webseite

Ein Reporter der taz fragte Büttner nach der öffentlichen Kontroverse um zwei Männer aus seinem persönlichen Umfeld, gegen die im Zusammenhang mit dem Anschlag auf sein Grundstück ermittelt wird. Nach Berichten von rbb24 und taz stammen die Verdächtigen aus Büttners Umfeld; Büttner hatte mit ihnen 2023 eine gemeinsame Firma gegründet. Die Polizei führt Büttner nach der bisherigen Berichterstattung nicht als Verdächtigen, sondern als Zeugen und Geschädigten. Büttner bestreitet, von Anschlagsplänen gewusst zu haben.

Büttner sagte im Gespräch, er habe Ende April von den Ermittlungen erfahren. Er sei geschockt gewesen. Aus seiner Sicht lasse sich aus persönlichen oder geschäftlichen Kontakten keine Beteiligung und keine Mitwisserschaft ableiten. Die Bewertung der Verdächtigen, ihrer Motive und möglicher Tatbeiträge sei Sache der Ermittlungsbehörden.

Der Reporter fragte außerdem nach Förderstrukturen, Zera Institute e.V., PEBS gUG und Projekten zur Antisemitismusbekämpfung. Büttner verwies darauf, dass seine Brandenburger Stelle keine Fördermittel vergebe. In Brandenburg liefen solche Mittel über andere Strukturen. Zur Berliner Förderpolitik äußerte er sich zurückhaltend. Berlin müsse eigene Förderentscheidungen selbst prüfen.

Die Recherche ergab, dass PEBS gUG auf der eigenen Webseite Büttner ausdrücklich als Schirmherrn nennt. Dort heißt es, man setze sich „gemeinsam mit unserem Schirmherrn, Andreas Büttner“ für Gedenkarbeit, historisches Bewusstsein und den Kampf gegen Antisemitismus ein. Auf derselben Seite werden Spenden zur Bewahrung des Gedenkens, zur Förderung von Bildungsprojekten gegen Antisemitismus und zur Bewahrung jüdischer Kultur eingeworben. Außerdem beschreibt PEBS die Erhaltung von Gedenkstätten und jüdischen Friedhöfen als Teil der eigenen Arbeit.

Auch das Zera Institute wurde angesprochen. Die öffentliche Webseite führt einen Expertenrat, Kooperationspartner, einen Spendenbereich und den Hinweis auf Förderung durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Suchergebnisse führten Büttner zeitweise im Zusammenhang mit dem Zera-Expertenbeirat; in der aktuell geöffneten Fassung der Seite erscheint sein Name im sichtbaren Text nicht. Für eine Veröffentlichung sollte deshalb nur formuliert werden, dass Zera im Gespräch und in der Recherche als Teil des Umfelds von Projekten, Förderungen und Beirats-/Kooperationsstrukturen auftauchte.

Besonders konkret wurde die Nachfrage bei einer Webseite zu jüdischem Leben in Brandenburg. Nach Darstellung des Fragestellers hatten die späteren Verdächtigen bzw. ihr Bildungsdienstleister eine Seite aufgebaut, auf der jüdisches Leben in Brandenburg sichtbar gemacht werden sollte. Dort seien Spenden gesammelt und falsche oder fragwürdige Angaben gemacht worden. Genannt wurden unter anderem die Bezeichnung einer Taharahalle als Synagoge und die Darstellung eines jüdischen Friedhofs in Prenzlau.

Büttner antwortete, ihm seien bei der Webseite inhaltliche Fragen aufgefallen, nicht aber die Spendensammlung. Die falsche Bezeichnung der Taharahalle sei weitergegeben worden. Die Darstellung des Friedhofs in Prenzlau habe er nicht einfach als falsch angesehen; dort lägen Zuständigkeiten beim Landesverband der jüdischen Gemeinden und bei kommunalen Pflegepflichten. Er räumte ein, die Webseite später aus dem Blick verloren zu haben. Sein Anwalt habe dafür gesorgt, dass sein Name entfernt werde; die Seite sei gelöscht worden.

Der Vorgang gehört ins Protokoll, weil er eine Sachfrage berührt: Wer im Namen jüdischen Lebens, Gedenkarbeit oder Antisemitismusprävention öffentlich auftritt, braucht korrekte Begriffe, klare Zuständigkeiten und transparente Verantwortung. Eine Taharahalle ist keine Synagoge. Ein jüdischer Friedhof ist kein frei verfügbares Symbolmaterial. Spendenaufrufe, Schirmherrschaften und Projektseiten müssen besonders sauber sein, weil sie Vertrauen beanspruchen.

Büttner kritisierte außerdem die Berichterstattung zu seinem privaten und geschäftlichen Umfeld. Nach seiner Darstellung seien Kontakte, alte Geschäftsbezüge und missverständliche Details zu einer Verdachtskulisse verbunden worden. Er nannte als Beispiel eine ältere Freundin der Familie in den USA, deren früheres Unternehmen für Nachtsichtgeräte in Richtung Waffen- oder Rüstungsnähe gerückt worden sei. Büttner wies diese Deutung zurück.

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Benehmt Euch!

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11 !MOD 04.10.25 (Sa) 09:49 Nr.11  
 

6 Posts mit 6 Bildern nicht angezeigt. mehr...
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אוֹת Nr.59
>>47 i DID LEARN sth here
>>
Anonymous Nr.74
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74
was bei der Konkurrenz (von /m/) so los ist
>>
Anonymous Nr.75
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75
>>74
>>
Anonymous Nr.77
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77
>>64 >>74 >>75
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Anonymous Nr.97
>>/i/3

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