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Israel vor der Wahl – Es geht um mehr als Netanjahu

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193 Anonymous 13.10.26 (Di) 21:47 Nr.193  
Am 27. Oktober 2026 wählt Israel eine neue Knesset. Die Abstimmung entscheidet nicht nur über Benjamin Netanjahus politische Zukunft, sondern über Grundfragen der Demokratie, der staatlichen Sicherheit und des Verhältnisses von Religion und Politik.

Drei Jahre nach dem Hamas-geführten Angriff vom 7. Oktober 2023 steht Israel vor einer Wahl, deren Ausgang noch offen ist. Beim Überfall wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 als Geiseln verschleppt. Der anschließende Krieg veränderte die regionale Sicherheitslage, verursachte schweres Leid unter der palästinensischen Zivilbevölkerung und verschärfte die internationale Auseinandersetzung um Israels Politik. Innerhalb Israels besteht keineswegs Einigkeit darüber, welche Lehren daraus zu ziehen sind.

Die Verantwortung für den 7. Oktober

Untersuchungen des Militärs und der Sicherheitsbehörden haben schwerwiegende Fehler dokumentiert: Warnungen wurden unzureichend zusammengeführt, die Fähigkeiten der Hamas unterschätzt, Schutzkonzepte und Reserven vernachlässigt. Auch die Koordination von Sicherheitskräften und Rettungsdiensten erwies sich als mangelhaft. Das sind keine bloßen Wahlkampfvorwürfe. Sie sind Gegenstand amtlicher Untersuchungen.

Netanjahu verweist auf spätere militärische Erfolge Israels gegen Hamas, Hisbollah und Iran. Seine Gegner halten dagegen, dass diese Erfolge die Fehler vor dem Angriff nicht aufheben. Die Opposition fordert eine unabhängige staatliche Untersuchungskommission, die auch die politische Führung prüft. Die Regierung bevorzugt ein anderes Verfahren, bei dem parlamentarische Akteure größeren Einfluss auf die Auswahl der Kommissionsmitglieder erhalten sollen. Dahinter steht eine Frage, die über den Wahlkampf hinausreicht: Wie unabhängig kann die Kontrolle einer Regierung sein, wenn diese die Zusammensetzung der Kontrollinstanz mitbestimmt?

Die Justiz und die Grenzen politischer Macht

Seit 2023 streitet Israel über die Befugnisse des Obersten Gerichtshofs. 2025 beschloss die Knesset eine Neuregelung für die Ernennung von Richtern, die erst mit der nächsten Knesset wirksam werden soll. Im Juli 2026 folgte ein Gesetz, das die Stellung der Generalstaatsanwaltschaft verändern soll. Befürworter versprechen demokratische Rückbindung: Gewählte Politiker sollten nicht von nicht gewählten Juristen übermäßig eingeschränkt werden. Kritiker warnen dagegen, dass die Gewaltenteilung geschwächt werde. Gerade weil Israel keine einheitlich kodifizierte Verfassung besitzt, ist der Streit um institutionelle Kontrolle besonders folgenreich. Auch die Oppositionsparteien haben dafür kein identisches Gegenmodell.

Wehrpflicht: Wer trägt die Last der Verteidigung?

Große Teile der ultraorthodoxen Bevölkerung beanspruchen Ausnahmen vom Militärdienst für Männer im Torastudium, während zahlreiche andere Israelis lange Reservistendienste leisten. Das Militär benötigt zusätzliche Soldaten. Der Oberste Gerichtshof erklärte 2024, dass eine pauschale Nicht-Einberufung ohne Rechtsgrundlage nicht zulässig sei. Im September 2026 hob er ein Gesetz auf, das bestimmte Vollzugsmaßnahmen ausgesetzt hätte. Die Kontroverse betrifft Gleichheit vor dem Gesetz, Religionsfreiheit, Verteidigungsfähigkeit und den Einfluss ultraorthodoxer Parteien auf mögliche Koalitionen.

Die religiösen Positionen sind dabei nicht einheitlich: Manche Rabbiner lehnen eine verpflichtende Einberufung grundsätzlich ab, während andere aus jüdischen Quellen gerade eine Pflicht zur Verteidigung Israels ableiten. Ebenso unterscheiden sich Shas und Vereinigtes Tora-Judentum in wichtigen Details. Es wäre falsch, sämtliche religiösen Israelis oder sämtliche ultraorthodoxen Juden zu einem politischen Block zu erklären.

Arabische Staatsbürger und parlamentarische Gleichberechtigung

Arabische Bürger bilden rund ein Fünftel der Bevölkerung. Ihre parlamentarische Vertretung wird im Wahlkampf ebenfalls verhandelt. Nachdem der Zentrale Wahlausschuss arabische Listen ausgeschlossen hatte, hob der Oberste Gerichtshof am 2. Oktober 2026 die Ausschlüsse von Ra'am und der Gemeinsamen Liste auf. Auch der Ausschluss des Abgeordneten Ofer Cassif hielt der gerichtlichen Kontrolle nicht stand. Dass eine Partei bei einer Wahl antreten darf, bedeutet freilich nicht, dass ihre politischen Positionen von anderen geteilt werden. Umgekehrt ist die Beteiligung einer arabischen Partei an einer Regierung keine bloße Theorie: Ra'am gehörte bereits 2021 einer israelischen Regierungskoalition an.

Eine Opposition, aber kein gemeinsamer Nahostkurs

Überraschend deutlich sind die Unterschiede zwischen den Gegnern Netanjahus. Naftali Bennetts Bündnis lehnt einen palästinensischen Staat ab und betrachtet Gebiet C des Westjordanlands als mögliches israelisches Souveränitätsgebiet. Gadi Eisenkot befürwortet bestehende Siedlungsblöcke, lehnt eine umfassende Annexion aber ab. Yair Golans Demokraten setzen stärker auf territoriale Trennung und regionale Vereinbarungen.

Rechts davon fordern Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir eine weitgehende beziehungsweise vollständige Annexion des Westjordanlands. Ben-Gvir tritt außerdem für Maßnahmen zur Förderung palästinensischer Auswanderung ein. Arabische Parteien vertreten andere Ziele: Ra'am befürwortet eine verhandelte Zweistaatenlösung
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Die Kalaschnikow im Schaufenster

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192 Anonymous 27.09.26 (So) 15:29 Nr.192  
Beatrix von Storch brauchte im Bundestag nur wenige Sätze, um aus Ahmed Abeds Wahlkampffoto eine Szene mit Kalaschnikow zu machen. Abed hatte keine Waffe in der Hand. Die Kalaschnikow hing als kleiner Schmuckanhänger im Schaufenster eines Geschäfts an der Sonnenallee, zwischen Palästinaflaggen, Landkarten, Kufiya-Mustern und anderem Schmuck. Wer politische Gegner gern mit dem Vorschlaghammer bearbeitet, bekommt aus vier Zentimetern Metall schnell eine ganze Terror-Kulisse. Die Übertreibung ist leicht zu kritisieren. Interessanter wird es erst, wenn man danach nicht erleichtert aufhört.

Denn Abed stand nicht vor irgendeiner neutralen Häuserwand. Er wählte eine massiv palästinensisch codierte Kulisse für seinen Wahlkampf. Ob er den winzigen Gewehranhänger bemerkte, ist fast nebensächlich. Flaggen, Karten und die politische Bildwelt drumherum waren kaum zu übersehen. Und genau diese Bildwelt passt zu einem Bezirksverband, der Palästinasolidarität nicht als gelegentliche außenpolitische Stellungnahme behandelt, sondern beschlossen hat, sie im Wahlkampf durchgehend präsent zu halten, entsprechende Bewegungen zu stärken und deren Forderungen planvoll in den Wahlkampf zu integrieren.

Manchmal braucht man für politische Analyse kein kompliziertes Netzwerkdiagramm. Ein Wahlplakat reicht. Vanessa Emde warb mit »Freiheit für Palästina«. Basem Said brachte die Sache noch platzsparender unter: »Für Neukölln. Für Migration. Für Palästina.« Emde beschreibt sich selbst als Gründungsmitglied der Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität und als Initiatorin von »Neukölln steht zusammen für Palästina«. Sie nennt Neukölln eine Herzkammer des Widerstands und versteht parlamentarische Arbeit als Werkzeug zur Stärkung außerparlamentarischer Kämpfe.

Die eigene AG Palästina-Solidarität formuliert das Organisationsziel geradezu mustergültig. Die Linke Neukölln soll in der Palästina-Solidaritätsbewegung verankert werden, sich mit deren Organisationen vernetzen und palästinasolidarischen Nachbarn ermöglichen, die Partei als ihr politisches Zuhause zu entdecken. Man kann das erfolgreiche politische Teilhabe nennen. Man kann aber auch fragen, was für eine Integration hier eigentlich organisiert wird. Integration verlangt nicht, die Geschichte der eigenen Familie zu vergessen. Eine gemeinsame politische Heimat sollte aber mehr sein als die Berliner Fortsetzung des Konflikts der alten Heimat.

Gerade darin liegt eine merkwürdige politische Versuchung. Die Probleme Neuköllns sind mühsam. Eine kaputte Schule hat keinen Sprechchor. Der überforderte Jugendclub lässt sich schlecht auf eine Fahne drucken. Die Nebenkostenabrechnung kennt keine revolutionäre Romantik, und der kaputte Aufzug weigert sich hartnäckig, Teil eines weltgeschichtlichen Befreiungskampfes zu werden. Palästina ist emotional ergiebiger. Es bietet Fahnen, Geschichte, Täter, Opfer, Widerstand und eine moralisch klare Erzählung.

Dann kommt Dahabflex. Ferat Koçak hatte den Rapper schon 2025 vor dem Reichstag in einem gemeinsamen politischen Video präsentiert. Dahabflex war also kein geheimnisvoller Straßenmusiker, den am 29. August zufällig jemand hinter der Bühne gefunden hatte. Die Linke Neukölln kündigte seinen Wahlkampfauftritt an und freute sich öffentlich riesig auf ihn. Ein Jahr zuvor war innerhalb der Partei bereits auf einschlägige Texte hingewiesen worden. Auf dem Herrfurthplatz rappte er dann »Yalla Yalla Intifada« und »Death to the IDF«, zahlreiche Besucher tanzten und sangen mit, und der Neuköllner Co-Vorsitzende Hermann Nehls kam während des Auftritts auf die Bühne, um Fotos zu machen. Eine sichtbare Intervention gab es nicht.

Hinterher erklärte Nehls, ausgerechnet dieser Song sei nicht abgesprochen gewesen. Das ist möglich. Offenbar kann man einen politisch profilierten Rapper einladen, sich riesig auf ihn freuen und dann völlig überrascht sein, wenn er seine bekannten politischen Texte rappt. Das Leben bleibt aufregend. Schwerer wiegt ohnehin etwas anderes: Selbst wenn der genaue Song eine Überraschung gewesen wäre, waren seine Worte in diesem Augenblick keine. Sie kamen laut aus den Boxen, das Publikum kannte sie, sang mit, und niemand fand den Überraschungseffekt groß genug, um den Auftritt zu stoppen. Erst als der Abend vorbei war, wurde die Grenze wieder deutlich sichtbar.

Der Vorgang passt deshalb zu einem breiteren Muster, das man bei der Neuköllner Linken immer wieder prüfen sollte. Vorher wird eingeladen, vernetzt, mobilisiert und Vertrauen aufgebaut. Nachher erklärt man, welcher Song nicht abgesprochen, welcher Gast nicht eingeladen, welche politische Verbindung nicht bekannt und welche problematische Bedeutung nicht beabsichtigt gewesen sei. Jede einzelne Erklärung kann für sich stimmen. In der Summe entsteht dennoch eine bemerkenswerte politische Unschuld: Man kennt das Milieu gut genug, um es zu organisieren, aber seine problematischen Ränder offenbar nie rechtzeitig genug, um ihnen Grenzen zu setzen.

Beim Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitee wird daraus mehr als eine Geschmacksfrage. Die Linke Neukölln erklärte selbst, seit Monaten mit VPNK-Vertretern im Austausch zu stehen, gemeinsam auf die Straße zu gehen und den beteiligten Vertretern ihr vollstes Vertrauen auszusprechen. Der Berliner Senat beschreibt dasselbe VPNK dagegen als wichtige Schnittstelle des antiisraelischen Protestgeschehens, unter deren Dach Anhänger von Hamas und PFLP gemeinsam auftreten. Damit wird die Linke Neukölln selbstverständlich weder zur Hamas noch zur PFLP. Aber vollstes Vertrauen bekommt einen eigentümlichen Klang, wenn ausgerechnet die Sicherheitsbehörden, denen m(…)

Text gekürzt. mehr...
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B wie preussischer Ballermann

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177 Anonymous 24.08.26 (Mo) 21:16 Nr.177  
 

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Anonymous Nr.179
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179
oben? PdF?? Die Partei von Egon Mielke und Sandra Wagenknecht??? Gibt's die überhaupt noch. Und wo genau ist denn jetzt die Hipster-Fdp mit den unfuck berlin postern gelandet?
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Anonymous Nr.188
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188
wahrscheinlich sollte es heißen "...- /Die/ Partei distanziert sich"?
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Anonymous Nr.189
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189
>>188 bbcode wie ging das nochmal /m/? *m*? _m_? ps: die Fdp wird nicht mal mehr erwähnt...
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Anonymous Nr.190
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190
>>189 Spon hier nur für den Screenshot gelesen, würd ich sonst nie draufgehn. Können wir das Css-Layout von damals auch oben im <i>Menü<i> zurückbekommen?
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Anonymous Nr.191
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191
I ll just leave this here, 50,1 sind aber auch absolute Mehrheit, die ja dann doch so eine Art Machtergreifung ist.
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A1

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18 Metrochan 11.10.25 (Sa) 02:59 Nr.18  
Let's do this
I ll start soft  

3 Posts mit 2 Bildern nicht angezeigt. mehr...
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Anonymous Nr.180
>>174 nice one!

It is a mystery
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Anonymous Nr.182
>>180 welcome home
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Anonymous Nr.185
(1.09 Mb, 524 x 723) 1789404689411.pdf
185
NAZIS!!!1

"In einer Kita fallen zwei Geschwister auf, die besonders zurückhaltend sind und wenig von zu Hause, z.B. vom Wochenende, erzählen. So verhalten sie sich im Morgenkreis zum Wochenbeginn schweigsam und passiv. Gleichzeitig gibt es keine sogenannten Disziplinprobleme, diese Kinder scheinen besonders ‚gut zu spuren‘. Außerdem sind traditionelle Geschlechterrollen in den Erziehungsstilen erkennbar: Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt. Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf absolviert haben."
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Anonymous Nr.186
>>185 wat?
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Anonymous Nr.187
>>185 oh - pdf! https://partei-des-fortschritts.de/wp-content/uploads/2026/04/260321_PdF_GrundsatzProgramm.pdf
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Wat

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1 Anonymous 03.10.25 (Fr) 23:19 Nr.1  
Wat  

36 Posts mit 36 Bildern nicht angezeigt. mehr...
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Anonymous Nr.122
>>121 oomph
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Anonymous Nr.150
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150
Hit them, Israel
Iranians are behind you
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Anonymous Nr.168
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168
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Anonymous Nr.183
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183
Tot sind se, alle drei!
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Anonymous Nr.184
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184
>>183 sry, alle 5!
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UNraveling UNRWA

(249.43 Kb, 1000 x 1428) 1780829668348.jpg
165 Anonymous 07.06.26 (So) 10:54 Nr.165  
Nach dem Massaker vom 7. Oktober und brisanten Vorwürfen, wonach UNRWA-Mitarbeiter in Entführungen verwickelt seien, beleuchtet dieser Dokumentarfilm die weltweiten Auswirkungen sowie Israels gesetzgeberische Schritte, die Beziehungen zu der Organisation inmitten der sich verschärfenden humanitären Krise im Gazastreifen abzubrechen. Aus einer breiten Perspektive historischer und politischer Gesichtspunkte zeichnet der Film die 75-jährige Entwicklung der UNRWA nach – von ihren Anfängen nach dem Krieg von 1948 als vorübergehende Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge bis hin zu ihrer anhaltenden und umstrittenen Rolle in dem ungelösten Konflikt der Region.

Nach dem Massaker vom 7. Oktober und den Vorwürfen, UNRWA-Mitarbeiter seien an Entführungen beteiligt gewesen, brach Israel inmitten der humanitären Krise im Gazastreifen die Beziehungen zur Organisation ab. Dieser Dokumentarfilm beleuchtet die 75-jährige Geschichte der UNRWA – von ihren Anfängen nach 1948 als vorübergehende Flüchtlingsorganisation bis hin zu ihrer umstrittenen Rolle im ungelösten israelisch-palästinensischen Konflikt.

https://www.unrwafilm.online
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Anonymous Nr.166
(YouTube, 320 x 180) YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=LiH5zD1X2cg
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Anonymous Nr.167
>>166 sorry, die automatische Synchronstimme ist nervig.
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Anonymous Nr.181
(YouTube, 320 x 180) YouTube
Meyer Levin: The Illegals (1948)

https://youtu.be/ITjwoQh2z3k?si=Eye6uRBEhxAAgd3z
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Spiritualität

(1.51 Mb, 1920 x 1080) 1775215859838.jpg
139 Anonymous 03.04.26 (Fr) 11:30 Nr.139  
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Anonymous Nr.140
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140
Level X
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Anonymous Nr.169
>>140 >>140 trifft es schon ganz gut, denn so eine Infrarotkabine ist ja wirklich eine Art Sauna
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Anonymous Nr.170
>>140 wut??1!?
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Anonymous Nr.176
(1.16 Mb, 1590 x 2070) 1787128042212.jpg
176
Neurologenscreensaver hier: https://github.com/DenisSergeevitch/desktop-fly
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Werkstatt statt Etikett

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148 !ADMIN 08.04.26 (Mi) 00:34 Nr.148  
Über Angine de Poitrine, nerdige Kulturkritik und die Kunst des Bastelns

>>119 Wer Angine de Poitrine nicht kennt, braucht zuerst ein Bild. Zwei Musiker aus Québec stehen auf der Bühne. Der eine, Khn de Poitrine, spielt ein sonderbares Doppelhals-Instrument, halb Gitarre, halb Bass. Der andere, Klek de Poitrine, sitzt am Schlagzeug. Beide tragen gepunktete Kostüme und lange Nasenmasken, irgendwo zwischen Clown, Karneval, Science-Fiction und Bastelkeller. Aber der eigentliche Fremdkörper ist nicht die Optik. Es ist die Musik. Sie hört sich an, als entstünde sie im Moment, und ist doch das Resultat langer, genauer Arbeit: ungewohnte Harmonien, mikrotonale Verschiebungen, also zusätzliche Tonstufen zwischen den vertrauten Tönen, schiefe und wechselnde Metren, dazu ein Zusammenspiel, das nur deshalb so offen wirkt, weil darunter alles präzise justiert ist. Die vertrackten Metren erinnern entfernt an Math-Rock, ohne dass sich die Band darin erschöpfen ließe. Auch das Instrument folgt derselben Logik: Erst wurde eine Gitarre eigenhändig mikrotonal umgebaut, später entstand daraus mit dem Luthier Raphaël Le Breton eine maßgefertigte Doppelhals-Sonderanfertigung. Die Musik verlangte ein anderes Werkzeug. Also wurde das Werkzeug verändert.

Vieles an Angine de Poitrine klingt improvisiert, ist es aber längst nicht mehr. Diese Musik hat die Beweglichkeit von Improvisation, nicht aber deren Zufälligkeit. Sie bleibt offen und hält doch zusammen. Beim Hören rutscht der Boden kurz weg, und fast im selben Moment merkt man, dass darunter etwas Verlässliches mitläuft. Oben ist vieles versetzt, verrückt, schwer sofort zu sortieren. Darunter hält ein Zusammenhang durch, der den Kopf trotzdem mitnicken lässt. Darin liegt ihre Stärke. Angine de Poitrine zeigen, dass Ordnung nicht nur als glatte Fläche existiert. Es gibt auch eine Ordnung aus Reibung: ungewohnte Harmonien, verschobene Metren, kurze Orientierungsverluste, darüber eine Form, die trotzdem nicht abstürzt. Man hört nicht Einfachheit, sondern Abstimmung. Nicht Eindeutigkeit, sondern Halt.

Auch visuell entzieht sich die Band dem schnellen Zugriff. Hinter den Masken verschwindet fast alles, woran der Blick sich sonst festhält: Gesichtszüge, Mimik, sichtbare Hautpigmentierung, biografische Lesbarkeit. Übrig bleibt nicht die Person als sofort verwertbares Signal, sondern eine Figur — und damit wieder Raum für die Form selbst. Die Kostüme sind kein Zusatz. Sie setzen fort, was die Musik längst vormacht: Verfremdung statt Selbstauskunft, Konstruktion statt schneller Identifikation.

Bei Angine de Poitrine ist überhaupt erstaunlich wenig einfach nur gegeben. Das Instrument ist umgebaut, die Tonordnung verschoben, die Bühnenfigur konstruiert. Alles wirkt bearbeitet, getestet, weiterentwickelt. Man bleibt an so etwas länger hängen, als es die Kultur der schnellen Einordnung eigentlich vorsieht. Man probiert, misst nach, sägt nach, kalibriert neu, verwirft, startet wieder. Das ist die Welt des Bastlers. Und es ist auch die Welt des Nerds, der sich mit der ersten Beschreibung nicht zufriedengibt, sondern tiefer liest, länger hinhört, Details festhält, die andere längst für zu speziell halten.

Dazu passt, dass Angine de Poitrine ihre eigene, außerirdisch anmutende Fantasiesprache nicht nur auf der Bühne, sondern sogar in Interviews durchziehen. Das ist witzig, aber nicht bloß ein Gag. Es blockiert die sofortige Lesbarkeit. Wer keine verwertbaren Bekenntnissätze liefert, entzieht sich der Frage, in welchem Register er moralisch abzuspeichern ist. Die Musik entwickelt ihre eigene Sprache, die Kostüme verstärken den Eindruck, und die Interviewpraxis treibt das noch weiter. Der Hacker ist in dieser Welt nicht weit entfernt: Er interessiert sich nicht nur dafür, wie ein System gedacht war, sondern wie es sich tatsächlich verhält — wo es offen ist, wo es klemmt, wo sich eine Funktion umlenken oder ein Werkzeug gegen die Gebrauchsanweisung produktiv einsetzen lässt. Bastler, Nerds und Hacker nehmen den Gegenstand ernster als seine Verpackung. Genau deshalb passen sie zu Angine de Poitrine. Diese Band arbeitet so lange an Klang, Werkzeug und Auftritt, bis etwas Eigenes stabil läuft.

Spätestens hier merkt man, wie schnell die üblichen Routinen der Kulturkritik an ihre Grenzen kommen. Schwach wird sie, wenn sie mit dem Etikett zufrieden ist. Dann geht es nicht mehr um Bauweise, Spannung, Risiko oder Bruchstellen einer Form, sondern nur noch um ihre korrekte moralische Zuordnung. Das reduziert Komplexität effizient, aber auf Kosten der Sache selbst. Es sieht aufmerksam aus und ist oft nur ein eleganter Weg, nicht tiefer hineinzugehen.

Im Kulturbetrieb läuft dasselbe als Prüflogik. Noch bevor man hört, sieht oder liest, wird getestet, ob die Beschäftigung mit einem Künstler überhaupt politisch sauber ist. Darf man das? Ist das verdächtig? Steht diese Person auf der richtigen Seite? Die ästhetische Begegnung bekommt dann nur noch den Platz, der nach der moralischen Vorab-Prüfung übrig bleibt — im Betrieb selbst, von der Berlinale bis zur Biennale. Im öffentlichen Streit über Kultur wird aus dem Werk schnell ein Lagerzeichen; selbst beim ESC lässt sich besichtigen, wie rasch ein Beitrag vorsortiert erscheint, noch bevor er als Beitrag überhaupt arbeiten konnte. Kritik kippt dann leicht in Zugangskontrolle. Das bleibt oft erstaunlich flach.

Angine de Poitrine sind dagegen ein gutes Gege(…)

Text gekürzt. mehr...
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Anonymous Nr.173
https://jungle.world/artikel/2026/30/angine-de-potrine-elegante-funkiness
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Anonymous Nr.175
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175
Letztens in der Kita-App...
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Kritische Theorie

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172 Anonymous 28.06.26 (So) 09:32 Nr.172  
Die Kritische Theorie entstand im Umfeld des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Sie ist eng mit der sogenannten Frankfurter Schule verbunden, aber sie ist keine einheitliche Lehre. Gemeint ist eine Denktradition, die moderne Gesellschaften nicht nur beschreiben, sondern auf ihre Herrschaftsformen, Freiheitsversprechen, Selbsttäuschungen und Gewaltpotentiale prüfen will. Zu ihr gehören Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Erich Fromm, Herbert Marcuse, Leo Löwenthal, Friedrich Pollock, Franz Neumann, Walter Benjamin und später Jürgen Habermas; in jüngeren Generationen unter anderem Axel Honneth, Nancy Fraser, Rahel Jaeggi, Moishe Postone, Lars Rensmann, Karin Stögner und Stephan Grigat.

Der Ausgangspunkt der Kritischen Theorie ist eine Enttäuschung über die Moderne. Aufklärung, Wissenschaft, Recht, Technik, Demokratie und Kapitalismus versprachen Befreiung von Mythos, Willkür, Armut und religiöser Bevormundung. Zugleich brachte dieselbe Moderne neue Formen von Herrschaft hervor: Bürokratie, Massenkultur, autoritäre Bewegungen, Rassismus, Antisemitismus, Kolonialgewalt, Weltkrieg und industrialisierten Massenmord. Kritische Theorie fragt deshalb, warum Fortschritt und Barbarei nicht einfach Gegensätze sind. Moderne Vernunft kann Freiheit ermöglichen, aber auch zur Verwaltung, Berechnung und Beherrschung von Menschen dienen.

Horkheimer unterschied „traditionelle“ und „kritische“ Theorie. Traditionelle Theorie beschreibt gesellschaftliche Tatsachen, als stünde der Wissenschaftler außerhalb der Gesellschaft. Kritische Theorie begreift Denken selbst als Teil gesellschaftlicher Verhältnisse. Sie fragt, wessen Interessen, Ängste und Machtformen in Begriffen, Institutionen und Alltagsdeutungen stecken. Ihr Ziel ist keine neutrale Sammlung von Daten, sondern Aufklärung über Herrschaft und die Möglichkeit menschlicher Befreiung. Dabei verbindet sie Marx’ Kapitalismus- und Ideologiekritik, Freuds Psychoanalyse, Webers Rationalisierungsthese, Hegels Dialektik und die Erfahrung von Faschismus und Shoah.

Ein Zentrum dieser Tradition ist die Kritik falscher Gesellschaftserklärungen. Moderne Gesellschaften sind komplex: Markt, Staat, Medien, Technik, Verwaltung, Recht, Krieg, Krise und globale Abhängigkeiten greifen ineinander. Antisemitismus bietet eine scheinbar einfache Erklärung. Er personalisiert abstrakte Macht. Unübersichtliche Verhältnisse bekommen ein Gesicht: „die Juden“, später „die Zionisten“, „Israel“, „Finanzeliten“, „Globalisten“ oder andere jüdisch markierte Figuren. Aus Analyse wird Schuldzuweisung. Aus gesellschaftlicher Ohnmacht wird Feindbild. Gerade deshalb ist Antisemitismus für die Kritische Theorie nicht nur ein Vorurteil, sondern eine Form falscher Welterklärung.

Horkheimer und Adorno formulierten diesen Zusammenhang in der „Dialektik der Aufklärung“ besonders scharf. Aufklärung sollte Menschen aus Angst und Mythos befreien. In der modernen Massengesellschaft kann sie jedoch selbst in Mythos zurückfallen, wenn Vernunft nur noch als instrumentelle Vernunft funktioniert: als Mittel zur Berechnung, Kontrolle und Verwertung. Menschen werden dann nicht mehr als Subjekte wahrgenommen, sondern als Objekte von Verwaltung, Propaganda, Arbeit, Konsum und Gewalt. Antisemitismus erscheint in diesem Zusammenhang als Projektion. Eigene Angst, Aggression, Schuld und Ohnmacht werden auf Juden verschoben. Das Feindbild stabilisiert ein bedrohtes Selbstbild.

Die Studien zum autoritären Charakter vertieften diese Perspektive. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel Levinson und Nevitt Sanford untersuchten, welche Persönlichkeitsstrukturen für autoritäre Bewegungen anfällig sind: Unterwerfung unter Macht, Aggression gegen Schwächere, Konventionalismus, Feindbilddenken, Angst vor Ambivalenz und Bedürfnis nach Ordnung. Erich Fromm beschrieb ähnliche Mechanismen als „Flucht vor der Freiheit“. Freiheit überfordert Menschen, wenn soziale Sicherheit, Selbstvertrauen und politische Mündigkeit fehlen. Autoritäre Ideologien bieten dann Entlastung: Sie erklären, wer schuld ist, wem man folgen soll und gegen wen Gewalt erlaubt erscheint.

Leo Löwenthal und Norbert Guterman analysierten in „Prophets of Deceit“ die Technik politischer Agitation. Der Agitator löst Probleme nicht, sondern bewirtschaftet Ressentiments. Er spricht Ängste an, verstärkt Kränkungen, bietet Feinde an und verwandelt Unsicherheit in moralische Gewissheit. Das ist für moderne antisemitische und antizionistische Mobilisierung wichtig: Die politische Rede muss nicht stimmen; sie muss Affekte ordnen, Schuld verteilen und Zugehörigkeit erzeugen. In digitalen Öffentlichkeiten wirkt dieses Muster noch schneller. Plattformen beschleunigen Empörung, verkürzen Zusammenhänge und belohnen Bilder, Parolen und Feindmarkierungen.

Die Kritische Theorie untersuchte auch Kultur und Öffentlichkeit. Adorno und Horkheimer kritisierten die Kulturindustrie, weil Massenmedien Bedürfnisse formen, Anpassung belohnen und kritisches Denken abschleifen können. Walter Benjamin analysierte die technische Reproduzierbarkeit von Kunst und die Politisierung ästhetischer Formen. Marcuse verband Gesellschaftskritik mit einer Kritik falscher Bedürfnisse und repressiver Toleranz. Neumann und Pollock stritten über Staat, Kapitalismus und nationalsozialistische Herrschaft. Diese Linien zeigen: Herrschaft besteht nicht nur aus offener Gewalt. Sie wirkt auch durch Sprache, Bilder, Gewohnheiten, Institutionen, Konsum, Wissenschaft und moralische Selbstbilder.

(…)

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Veranstaltungstipps

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51 Anonymous 07.11.25 (Fr) 17:36 Nr.51  
Philippe Val, der ehemalige Chefredakteur der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ formuliert es so: Frankreichs extreme Linke ist nicht antisemitisch geworden, weil sie propalästinensisch ist. Sie ist propalästinensisch geworden, weil sie antisemitisch ist.  

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Anonymous Nr.129
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129
>>128 äh einen Besuch wert
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131
Zum Besuch von https://de.wikipedia.org/wiki/Francesca_Albanese
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>>131 war Geschrei. Grotesk. Also kurz: absolut sehenswert!
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https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/ein-publikum-wie-eine-sekte-so-war-francesca-albaneses-auftritt-in-berlin/

“Diese Mischung aus moralischer Überhöhung und totaler Gesprächsverweigerung ist schwer auszuhalten.“
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Anonymous Nr.171
https://www.linksfraktion-neukoelln.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/erklaerung-der-linksfraktion-neukoelln-zur-abstimmung-ueber-die-entschliessung-solidaritaet-mit-der-programmschaenke-bajszel/
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