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Kritik, Analyse und Dokumentation des Antisemitismus – Andreas Büttner im Gespräch

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151 Anonymous 30.05.26 (Sa) 16:55 Nr.151  
Im Neuköllner Bajszel sprach am 28.05.2026 Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner mit Alex Carstiuc über Behörden, Hochschulen, Parteien, Justiz, Bildungsarbeit und die Frage, wie jüdisches Leben sichtbar werden kann, ohne nur als gefährdetes Leben zu erscheinen.  

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Anonymous Nr.160
Jüdisches Leben in Brandenburg sichtbar machen

Auf die Frage nach einem Masterplan für jüdisches Leben in Brandenburg wurde Büttner konkret. Jüdische Gegenwart findet nicht nur in Potsdam statt. Es gibt Gemeinden und Initiativen in Cottbus, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Bernau und weiteren Orten. Die frühere Schlosskirche in Cottbus ist heute Synagoge. In Potsdam steht ein neues Synagogenzentrum. In den Städten geht es um Gottesdienste, Feiertage, Gemeindeleben, Führungen, Bildungsarbeit, Tora-Rollen, lokale Geschichte und kommunale Ansprechpartner. Damit verschob Büttner den Blick: Jüdisches Leben soll nicht nur sichtbar werden, wenn es bedroht ist. Es ist Teil der brandenburgischen Gegenwart.

Dieser Punkt war einer der konstruktivsten des Abends. Schutz bleibt notwendig. Gedenken bleibt notwendig. Sicherheitsfragen bleiben notwendig. Aber jüdisches Leben darf nicht in diesen drei Kategorien aufgehen. Es ist religiös, kulturell, kommunal und politisch gegenwärtig. Wer nur über Bedrohung spricht, zeigt jüdisches Leben im Ausnahmezustand. Wer auch über Gemeinden, Feiertage, Synagogen, Bildungsarbeit und lokale Ansprechpartner spricht, zeigt es als Teil des Landes.
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Anonymous Nr.161
Kufiya, Neonazis und Symboltransfer

Gegen Ende kam die Frage auf, ob Neonazis palästinasolidarische oder antiisraelische Symbolik übernehmen. Büttner nannte Antisemitismus als verbindendes Element. Carstiuc ergänzte rechte Szene-Bezüge. Die rechte Nutzung der Kufiya ist belegt; als Name ist hier Gerd Ittner zu führen, das konkrete Kufiya-Detail bleibt offen. Matthias Fischer, die Fränkische Aktionsfront und Fürth 2002 bilden den rechten Szene-Kontext. Gut belegt ist auch die rechte Formel „Gestern Dresden – heute Gaza“, die Dresdner Opfermythos, Täter-Opfer-Umkehr und israelbezogene Projektion verbindet.

Das ist keine Gleichsetzung politischer Milieus. Der Punkt ist schärfer: Antisemitische Feindbilder ermöglichen Übergänge zwischen Gruppen, die sonst wenig miteinander teilen. Rechte, linke und islamistische Milieus bleiben verschieden. Aber Symbole wandern, wenn sie denselben Feind markieren. Israelhass, Antiamerikanismus, Täter-Opfer-Umkehr und die Vorstellung jüdischer Macht können sehr unterschiedliche politische Sprachen verbinden.

Genau deshalb war der Abschnitt für den Abend wichtig. Er zeigte, dass Antisemitismus keine starre Milieueigenschaft ist. Er kann in unterschiedlichen ideologischen Sprachen auftreten und dennoch ähnliche Bilder erzeugen: Israel als absoluter Täter, Juden oder Zionisten als Machtzentrum, die eigene Seite als Opfer. Wer diese Wanderung von Symbolen versteht, erkennt schneller, warum manche Parolen in Lagern auftauchen, die sich sonst gegenseitig ablehnen.
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Anonymous Nr.162
Der informelle Nachlauf

Im informellen Nachlauf fragte ein Besucher Büttner, wie dick sein Fell eigentlich sei. Büttner antwortete persönlich. Die vergangenen Wochen seien brutal gewesen; es habe Momente gegeben, in denen er gedacht habe, er könne nicht mehr. Als Wendepunkt nannte er eine Veranstaltung in Ravensbrück im Umfeld des 81. Jahrestags der Befreiung. Dort habe er gemerkt, dass Menschen positiv reagierten und dass er seine Amtsrolle weiter ausfüllen müsse.

Dieser Nachlauf gehört nicht zum offiziellen Veranstaltungsteil. Er zeigt dennoch, wie eng Amt, öffentliche Debatte und persönliche Belastung ineinandergreifen. Wer Antisemitismus öffentlich benennt, wird schnell selbst zur Projektionsfläche. Büttners Antwort machte sichtbar, dass institutionelle Rollen Menschen nicht unverwundbar machen. Sie verlangen nur, dass man trotz Verletzbarkeit handlungsfähig bleibt.
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Anonymous Nr.163
Schluss

Der Abend im Bajszel zeigte Antisemitismus als Querschnittsproblem: Verwaltung, Schule, Landtag, Hochschule, Justiz, Social Media, Stadtteilöffentlichkeit und jüdisches Gemeindeleben kamen zusammen. Seine stärksten Momente lagen dort, wo konkrete Fälle größere Strukturen sichtbar machten: ein Satz in der Behörde, eine Parole vor Gericht, eine Ringvorlesung an der Universität, ein angegriffener Veranstaltungsort in Neukölln.

Büttners Linie war klar: Antisemitismus muss benannt, dokumentiert und institutionell bearbeitet werden. Jüdisches Leben darf zugleich nicht nur als gefährdetes Leben erscheinen. Schutz, Sichtbarkeit und Normalität gehören zusammen. Der Abend machte deutlich, wie schwer diese Verbindung ist und warum sie notwendig bleibt.
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Anonymous Nr.164
Nachtrag: Büttners Umfeld, PEBS, Zera und die Webseite

Ein Reporter der taz fragte Büttner nach der öffentlichen Kontroverse um zwei Männer aus seinem persönlichen Umfeld, gegen die im Zusammenhang mit dem Anschlag auf sein Grundstück ermittelt wird. Nach Berichten von rbb24 und taz stammen die Verdächtigen aus Büttners Umfeld; Büttner hatte mit ihnen 2023 eine gemeinsame Firma gegründet. Die Polizei führt Büttner nach der bisherigen Berichterstattung nicht als Verdächtigen, sondern als Zeugen und Geschädigten. Büttner bestreitet, von Anschlagsplänen gewusst zu haben.

Büttner sagte im Gespräch, er habe Ende April von den Ermittlungen erfahren. Er sei geschockt gewesen. Aus seiner Sicht lasse sich aus persönlichen oder geschäftlichen Kontakten keine Beteiligung und keine Mitwisserschaft ableiten. Die Bewertung der Verdächtigen, ihrer Motive und möglicher Tatbeiträge sei Sache der Ermittlungsbehörden.

Der Reporter fragte außerdem nach Förderstrukturen, Zera Institute e.V., PEBS gUG und Projekten zur Antisemitismusbekämpfung. Büttner verwies darauf, dass seine Brandenburger Stelle keine Fördermittel vergebe. In Brandenburg liefen solche Mittel über andere Strukturen. Zur Berliner Förderpolitik äußerte er sich zurückhaltend. Berlin müsse eigene Förderentscheidungen selbst prüfen.

Die Recherche ergab, dass PEBS gUG auf der eigenen Webseite Büttner ausdrücklich als Schirmherrn nennt. Dort heißt es, man setze sich „gemeinsam mit unserem Schirmherrn, Andreas Büttner“ für Gedenkarbeit, historisches Bewusstsein und den Kampf gegen Antisemitismus ein. Auf derselben Seite werden Spenden zur Bewahrung des Gedenkens, zur Förderung von Bildungsprojekten gegen Antisemitismus und zur Bewahrung jüdischer Kultur eingeworben. Außerdem beschreibt PEBS die Erhaltung von Gedenkstätten und jüdischen Friedhöfen als Teil der eigenen Arbeit.

Auch das Zera Institute wurde angesprochen. Die öffentliche Webseite führt einen Expertenrat, Kooperationspartner, einen Spendenbereich und den Hinweis auf Förderung durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Suchergebnisse führten Büttner zeitweise im Zusammenhang mit dem Zera-Expertenbeirat; in der aktuell geöffneten Fassung der Seite erscheint sein Name im sichtbaren Text nicht. Für eine Veröffentlichung sollte deshalb nur formuliert werden, dass Zera im Gespräch und in der Recherche als Teil des Umfelds von Projekten, Förderungen und Beirats-/Kooperationsstrukturen auftauchte.

Besonders konkret wurde die Nachfrage bei einer Webseite zu jüdischem Leben in Brandenburg. Nach Darstellung des Fragestellers hatten die späteren Verdächtigen bzw. ihr Bildungsdienstleister eine Seite aufgebaut, auf der jüdisches Leben in Brandenburg sichtbar gemacht werden sollte. Dort seien Spenden gesammelt und falsche oder fragwürdige Angaben gemacht worden. Genannt wurden unter anderem die Bezeichnung einer Taharahalle als Synagoge und die Darstellung eines jüdischen Friedhofs in Prenzlau.

Büttner antwortete, ihm seien bei der Webseite inhaltliche Fragen aufgefallen, nicht aber die Spendensammlung. Die falsche Bezeichnung der Taharahalle sei weitergegeben worden. Die Darstellung des Friedhofs in Prenzlau habe er nicht einfach als falsch angesehen; dort lägen Zuständigkeiten beim Landesverband der jüdischen Gemeinden und bei kommunalen Pflegepflichten. Er räumte ein, die Webseite später aus dem Blick verloren zu haben. Sein Anwalt habe dafür gesorgt, dass sein Name entfernt werde; die Seite sei gelöscht worden.

Der Vorgang gehört ins Protokoll, weil er eine Sachfrage berührt: Wer im Namen jüdischen Lebens, Gedenkarbeit oder Antisemitismusprävention öffentlich auftritt, braucht korrekte Begriffe, klare Zuständigkeiten und transparente Verantwortung. Eine Taharahalle ist keine Synagoge. Ein jüdischer Friedhof ist kein frei verfügbares Symbolmaterial. Spendenaufrufe, Schirmherrschaften und Projektseiten müssen besonders sauber sein, weil sie Vertrauen beanspruchen.

Büttner kritisierte außerdem die Berichterstattung zu seinem privaten und geschäftlichen Umfeld. Nach seiner Darstellung seien Kontakte, alte Geschäftsbezüge und missverständliche Details zu einer Verdachtskulisse verbunden worden. Er nannte als Beispiel eine ältere Freundin der Familie in den USA, deren früheres Unternehmen für Nachtsichtgeräte in Richtung Waffen- oder Rüstungsnähe gerückt worden sei. Büttner wies diese Deutung zurück.

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Wat

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1 Anonymous 03.10.25 (Fr) 23:19 Nr.1  
Wat  

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Anonymous Nr.113
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113
Nord-Neukölln, Pflügerstraße (Sommer 2025)
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Anonymous Nr.114
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114
Nord-Neukölln, Pflügerstraße (Herbst 2025)
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Anonymous Nr.121
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121
na geht doch!
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Anonymous Nr.122
>>121 oomph
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Anonymous Nr.150
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150
Hit them, Israel
Iranians are behind you

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Benehmt Euch!

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11 !MOD 04.10.25 (Sa) 09:49 Nr.11  
 

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אוֹת Nr.59
>>47 i DID LEARN sth here
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Anonymous Nr.74
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74
was bei der Konkurrenz (von /m/) so los ist
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Anonymous Nr.75
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75
>>74
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Anonymous Nr.77
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77
>>64 >>74 >>75
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Anonymous Nr.97
>>/i/3

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Drei Leben, kein Trost

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149 !ADMIN 12.04.26 (So) 01:39 Nr.149  
Frühe Computerspiele als Schule der Härte

Schon in den 80er Jahren war der Computerspieler nicht selten ein eigentümlicher Charakter. Stellen wir uns ein Kind vor, das The Great Giana Sisters spielte. Es setzte sich nicht nur freiwillig, sondern begierig vor einen Amiga 500, der weder Trost noch Schonung bot. Das Spiel erklärte wenig, verzieh wenig und schenkte fast nichts. Wer den Sprung verfehlte, fiel. Drei Leben, ein paar Versuche, dann zurück an den Anfang. Viel mehr Pädagogik war nicht vorgesehen. Im Super Mario Bros.-Handbuch steht dieselbe Welt in einer Nüchternheit, die heute beinahe unhöflich wirkt: Treffer, Absturz oder Zeitablauf kosten ein Leben; sind keine Leben mehr übrig, ist es vorbei. Mario erklärte nicht, warum man scheiterte. Mario zählte nur nach. Auch die Spielsituation war karg: kein Chat, keine Mitspieler, keine soziale Abfederung, nur Bildschirm, Joystick, Regel und Sanktion. Das machte die Erfahrung untröstlicher und unbegleiteter als vieles, was Spielen heute umgibt.

Dieser Spielertypus gehört jedoch nicht nur in diese Zeit. Er taucht überall dort wieder auf, wo klassische Computerspiele Widerstand nicht glätten, sondern organisieren. Das Gerät vor ihm ist kein pädagogischer Begleiter, sondern eine kalte Ordnung aus Regeln, Zeitdruck, Fallen und Strafe. Wer vor solchen Titeln sitzt, lernt nicht Entfaltung, sondern Begrenzung. Das Spiel sagt nicht: Du gibst dir Mühe. Es sagt: Das genügt nicht. Wer in Mario oder Giana Sisters den Sprung verfehlt, fällt. So schlicht ist das. Gerade deshalb trifft es. Der Fehler wird nicht erläutert. Er wird vollstreckt. Niederlage ist hier kein Nebeneffekt. Sie ist das Grundmedium.

Darin liegt die Psychologie dieser Spiele. Sie sind nicht einfach schwer. Sie machen aus Schwierigkeit eine Form der Bindung. Jesper Juul hat das in seinem Buch The Art of Failure präzise formuliert: „when you fail in a game, you (not a character) are in some way inadequate. Yet games also motivate us to play more, in order to escape that inadequacy“. Es scheitert nicht nur die Figur. Der Spieler erfährt sich selbst als ungenügend. Genau diese Kränkung treibt ihn zurück ins Spiel. Er kehrt nicht wieder, obwohl ihn die Niederlage trifft, sondern weil sie ihn trifft. Sie kratzt am Ehrgeiz. Sie macht aus dem nächsten Versuch keine bloße Wiederholung. Sie verlangt Korrektur.

Der Spieler erleidet diese Härte nicht nur. Er liest sie. Härte heißt hier: Widerstand mit Form. Hinter dem Frust liegt eine Struktur, hinter der Niederlage ein Muster. Der Fehlsprung ist nicht einfach Pech. Er ist ein Urteil, aus dem man lernen kann. Wer gewinnen will, muss das Spiel besser lesen, Distanzen taxieren, Rhythmen erkennen, die eigene Bewegung disziplinieren. Verlieren stachelt nicht nur zur Hartnäckigkeit an. Es erzwingt Präzision. Nur wer klarer sieht, reagiert besser. Nur wer besser reagiert, gewinnt.

Darum ist das Spielen klassischer Titel psychologisch bedeutsamer, als man heute oft wahrhaben will. Härte ist hier kein Defekt. Sie ist das Prinzip. Diese Spiele erzwingen Aufmerksamkeit. Wer immer wieder verliert, lernt, Muster zu erkennen, Abstände einzuschätzen, Rhythmen zu lesen und die eigene innere Unordnung zu beherrschen: Hast, Gier, Angst, Panik, Übermut. Gefordert werden Wahrnehmung, Geduld und Selbstdisziplin. Es ist eine kleine Schule der Askese.

Die Forschung stützt das. Ryan, Rigby und Przybylski arbeiten in ihrem Aufsatz von 2006 heraus, dass Spiele besonders dann fesseln, wenn sie Kompetenz und Autonomie erfahrbar machen. Kompetenz liegt auf der Hand: Man scheitert, übt, verbessert sich. Autonomie liegt tiefer. Sie besteht nicht im Fehlen von Regeln. Sie besteht in freiwilliger Unterwerfung unter sie und in eigenem Handeln innerhalb dieser Ordnung: noch ein Versuch, noch ein Risiko, noch ein Anlauf. Gerade für Jugendliche ist das bedeutsam. Denn in dieser Lebensphase wächst der Wunsch nach Eigenständigkeit, während Schule, Elternhaus und Alltag sie oft nur knapp und widersprüchlich gewähren. Spiele boten hier oft mehr Klarheit: unmittelbare Rückmeldung, sichtbare Verbesserung, Selbstwirksamkeit. Allen und Kollegen legen in ihrer Studie von 2018 zudem nahe, dass Spiele besonders attraktiv werden, wenn psychologische Bedürfnisse im wirklichen Leben unbefriedigt oder frustriert bleiben. Der Bildschirm ist dann mehr als Zerstreuung. Er wird zu einem Ort verdichteter Wirksamkeit.

Der Konferenzbeitrag The Struggle is Spiel beschreibt Erfolg und Scheitern als zusammengehörig: vorläufiges, wiederholtes Scheitern ist oft nicht das Gegenteil des Erfolgs. Es ist sein Rohstoff. Ein weiterer Konferenzbeitrag, Slow down and look, hebt hervor, dass Misserfolg Aufmerksamkeit, Lernen und genaueres Hinsehen fördern kann. Und die empirische Fachstudie How players who enjoy challenging games persist after failure rückt einen weiteren Punkt ins Zentrum: Beharrlichkeit nach Niederlagen hängt mit Wachstumsorientierung, Meisterschaftsstreben, Akzeptanz von Schwierigkeit und Selbstwirksamkeit zusammen. Nur wo man tatsächlich scheitern kann, gewinnt Erfolg Gewicht. Erfolg ohne echtes Risiko bleibt flach. Leichtigkeit entwertet den Triumph. Erst Widerstand gibt dem Gelingen Schwere.

Darum liegt die Vermutung nahe, dass solche Spiele Widerstandsfähigkeit einüben. Sie zwingen zu regelgebundenem Scheitern: neu ansetzen, schärfer hinsehen, das eigene Verhalten korrigieren. Das beweist nichts Endgültiges. Aber es spricht für Frustrationstoleranz, Beharrlichkeit und Wiederanlauf.

Und hier beginnt das Unbequeme. Eine Kultur, die Kinder und Jugendliche fortwährend(…)

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Werkstatt statt Etikett

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148 !ADMIN 08.04.26 (Mi) 00:34 Nr.148  
Über Angine de Poitrine, nerdige Kulturkritik und die Kunst des Bastelns

>>119 Wer Angine de Poitrine nicht kennt, braucht zuerst ein Bild. Zwei Musiker aus Québec stehen auf der Bühne. Der eine, Khn de Poitrine, spielt ein sonderbares Doppelhals-Instrument, halb Gitarre, halb Bass. Der andere, Klek de Poitrine, sitzt am Schlagzeug. Beide tragen gepunktete Kostüme und lange Nasenmasken, irgendwo zwischen Clown, Karneval, Science-Fiction und Bastelkeller. Aber der eigentliche Fremdkörper ist nicht die Optik. Es ist die Musik. Sie hört sich an, als entstünde sie im Moment, und ist doch das Resultat langer, genauer Arbeit: ungewohnte Harmonien, mikrotonale Verschiebungen, also zusätzliche Tonstufen zwischen den vertrauten Tönen, schiefe und wechselnde Metren, dazu ein Zusammenspiel, das nur deshalb so offen wirkt, weil darunter alles präzise justiert ist. Die vertrackten Metren erinnern entfernt an Math-Rock, ohne dass sich die Band darin erschöpfen ließe. Auch das Instrument folgt derselben Logik: Erst wurde eine Gitarre eigenhändig mikrotonal umgebaut, später entstand daraus mit dem Luthier Raphaël Le Breton eine maßgefertigte Doppelhals-Sonderanfertigung. Die Musik verlangte ein anderes Werkzeug. Also wurde das Werkzeug verändert.

Vieles an Angine de Poitrine klingt improvisiert, ist es aber längst nicht mehr. Diese Musik hat die Beweglichkeit von Improvisation, nicht aber deren Zufälligkeit. Sie bleibt offen und hält doch zusammen. Beim Hören rutscht der Boden kurz weg, und fast im selben Moment merkt man, dass darunter etwas Verlässliches mitläuft. Oben ist vieles versetzt, verrückt, schwer sofort zu sortieren. Darunter hält ein Zusammenhang durch, der den Kopf trotzdem mitnicken lässt. Darin liegt ihre Stärke. Angine de Poitrine zeigen, dass Ordnung nicht nur als glatte Fläche existiert. Es gibt auch eine Ordnung aus Reibung: ungewohnte Harmonien, verschobene Metren, kurze Orientierungsverluste, darüber eine Form, die trotzdem nicht abstürzt. Man hört nicht Einfachheit, sondern Abstimmung. Nicht Eindeutigkeit, sondern Halt.

Auch visuell entzieht sich die Band dem schnellen Zugriff. Hinter den Masken verschwindet fast alles, woran der Blick sich sonst festhält: Gesichtszüge, Mimik, sichtbare Hautpigmentierung, biografische Lesbarkeit. Übrig bleibt nicht die Person als sofort verwertbares Signal, sondern eine Figur — und damit wieder Raum für die Form selbst. Die Kostüme sind kein Zusatz. Sie setzen fort, was die Musik längst vormacht: Verfremdung statt Selbstauskunft, Konstruktion statt schneller Identifikation.

Bei Angine de Poitrine ist überhaupt erstaunlich wenig einfach nur gegeben. Das Instrument ist umgebaut, die Tonordnung verschoben, die Bühnenfigur konstruiert. Alles wirkt bearbeitet, getestet, weiterentwickelt. Man bleibt an so etwas länger hängen, als es die Kultur der schnellen Einordnung eigentlich vorsieht. Man probiert, misst nach, sägt nach, kalibriert neu, verwirft, startet wieder. Das ist die Welt des Bastlers. Und es ist auch die Welt des Nerds, der sich mit der ersten Beschreibung nicht zufriedengibt, sondern tiefer liest, länger hinhört, Details festhält, die andere längst für zu speziell halten.

Dazu passt, dass Angine de Poitrine ihre eigene, außerirdisch anmutende Fantasiesprache nicht nur auf der Bühne, sondern sogar in Interviews durchziehen. Das ist witzig, aber nicht bloß ein Gag. Es blockiert die sofortige Lesbarkeit. Wer keine verwertbaren Bekenntnissätze liefert, entzieht sich der Frage, in welchem Register er moralisch abzuspeichern ist. Die Musik entwickelt ihre eigene Sprache, die Kostüme verstärken den Eindruck, und die Interviewpraxis treibt das noch weiter. Der Hacker ist in dieser Welt nicht weit entfernt: Er interessiert sich nicht nur dafür, wie ein System gedacht war, sondern wie es sich tatsächlich verhält — wo es offen ist, wo es klemmt, wo sich eine Funktion umlenken oder ein Werkzeug gegen die Gebrauchsanweisung produktiv einsetzen lässt. Bastler, Nerds und Hacker nehmen den Gegenstand ernster als seine Verpackung. Genau deshalb passen sie zu Angine de Poitrine. Diese Band arbeitet so lange an Klang, Werkzeug und Auftritt, bis etwas Eigenes stabil läuft.

Spätestens hier merkt man, wie schnell die üblichen Routinen der Kulturkritik an ihre Grenzen kommen. Schwach wird sie, wenn sie mit dem Etikett zufrieden ist. Dann geht es nicht mehr um Bauweise, Spannung, Risiko oder Bruchstellen einer Form, sondern nur noch um ihre korrekte moralische Zuordnung. Das reduziert Komplexität effizient, aber auf Kosten der Sache selbst. Es sieht aufmerksam aus und ist oft nur ein eleganter Weg, nicht tiefer hineinzugehen.

Im Kulturbetrieb läuft dasselbe als Prüflogik. Noch bevor man hört, sieht oder liest, wird getestet, ob die Beschäftigung mit einem Künstler überhaupt politisch sauber ist. Darf man das? Ist das verdächtig? Steht diese Person auf der richtigen Seite? Die ästhetische Begegnung bekommt dann nur noch den Platz, der nach der moralischen Vorab-Prüfung übrig bleibt — im Betrieb selbst, von der Berlinale bis zur Biennale. Im öffentlichen Streit über Kultur wird aus dem Werk schnell ein Lagerzeichen; selbst beim ESC lässt sich besichtigen, wie rasch ein Beitrag vorsortiert erscheint, noch bevor er als Beitrag überhaupt arbeiten konnte. Kritik kippt dann leicht in Zugangskontrolle. Das bleibt oft erstaunlich flach.

Angine de Poitrine sind dagegen ein gutes Gege(…)

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Kufiya, Krach und Kulturschutt

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147 !ADMIN 07.04.26 (Di) 00:04 Nr.147  
Warum zwischen Nirvana und Pavement mehr über die Gegenwart zu lernen ist als auf mancher Demo

>>131 Neulich standen sich auf einer zum Empfang von Francesca Albanese geplanten Demonstration pro-palästinensische und pro-israelische Lager gegenüber, getrennt durch einen Zaun, verbunden nur durch Megafone und wechselseitige Verachtung. Die einen schrien „Nazis“, die anderen „Faschisten“ zurück. Kufiya-Tücher, Flaggen, Sprechchöre, Feindmarkierung: Das Ganze hatte etwas Beklemmendes und zugleich etwas Peinliches, weil es dem Politischen den Ernst zuschrieb, in seiner Form aber der Popkultur erschreckend ähnlich sah. Nicht in der Sache, die real und blutig ist. Aber in der Art der Austragung: starke Zeichen, starke Rollen, starke Wörter, maximale Erregung. Jeder Begriff war aufgeladen, jeder Ruf moralisch klar, jede Seite restlos sicher, im Besitz des Guten zu sein. Und doch war das Auffälligste nicht der Ernst, sondern die Leere. Das war ein Ritual der Erregung: viel Affekt, wenig Klärung.

Solche Szenen sind nicht die ganze Gegenwart, aber sie zeigen sie in zugespitzter Form. Wörter werden dort nicht zuerst benutzt, um etwas zu prüfen, sondern um Lager zu markieren. „Faschismus“, „Genozid“, „Kolonialismus“, „Terrorstaat“: alles Begriffe, die man unterscheiden, einhegen, begründen müsste, die im öffentlichen Gebrüll aber oft nur noch als Geschosse fungieren. Sie sollen nicht präzisieren, sondern treffen. Nicht aufklären, sondern aufheizen. Das ist nicht deshalb schlimm, weil Slogans an sich verwerflich wären. Jede politische Bewegung braucht Verdichtung, Wiedererkennung, Mobilisierung. Problematisch wird es dort, wo der Slogan die Debatte nicht ergänzt, sondern ersetzt — und dabei noch so tut, als wäre er bereits Erkenntnis.

Dasselbe Muster zeigte sich in den letzten Tagen auch bei den Ostermärschen. Der Ruf nach Frieden ist zunächst ehrenwert, manchmal sogar überfällig. Aber auch er kippt rasch in Pose, wenn die Härte der Wirklichkeit nur noch mit gut klingenden Kurzformeln beantwortet wird. Dann marschieren sehr verschiedene Milieus unter derselben Vokabel, und je allgemeiner die Parole, desto leichter lässt sie sich vereinnahmen — von Naivität, von Ressentiment, von Nahost-Projektionen, von Leuten in Kufiya und von denen, die jede Abwägung schon für Verrat halten. Frieden wird dann nicht erarbeitet, sondern beschworen. Gerade das ist oft das Problem. Die Ostermärsche 2026 standen erneut im Zeichen allgemeiner Friedensforderungen und scharfer Kritik an Aufrüstung und Kriegspolitik; in dieser weiten Losungslage liegt genau jene Anfälligkeit für politische Überladung.

Vielleicht kann man aus der Popkultur etwas darüber lernen. Nicht, weil sie klüger wäre. Sondern weil sie ähnliche Mechanismen früher, offener und oft ehrlicher thematisiert hat: wie Kränkung zur Pose wird, wie Wiederholung Bedeutung simuliert, wie Stil und Wucht einen Wahrheitsüberschuss vortäuschen, den sie gar nicht einlösen. Pop ist in dieser Hinsicht oft schamloser als Politik. Gerade deshalb ist er manchmal aufschlussreicher.

Dazu passt, dass gestern wieder an Kurt Cobains Tod erinnert wurde. Am 5. April jährte sich sein Suizid, und zuverlässig sprang die sozial-mediale Gedenkmaschine an: der leidende Wahrhaftige, der kaputte Heilige des Grunge, die letzte große Figur eines Ernstes, den man heute angeblich verloren hat. Pop kann seine Toten nicht in Ruhe lassen. Er macht aus ihnen Dauersignale. Gerade Cobain eignet sich dafür perfekt, weil sein Schmerz offenkundig echt war und sich gerade deshalb so gut weiterverwerten lässt.

Eine Zeile wie „When I was an alien, cultures weren’t opinions“ zeigt das Problem in konzentrierter Form. Das klingt sofort tief. Kulturen seien nicht bloß Ansichten, nicht bloß Lifestyle, nicht bloß die dekorativen Meinungen eines liberalen Supermarkts, sondern echte Zwänge, echte Prägungen, echte Ordnungen. Das trifft etwas. Und doch lebt die Zeile nicht von begrifflicher Genauigkeit, sondern von affektiver Verdichtung. Sie klingt wie ein verletzter Gegenschlag. Hier spricht nicht bloß ein Beobachter, sondern einer, der sich zum Fremden gemacht fühlt und von dort aus beleidigt zurückschlägt. Gerade deshalb hat der Satz Wucht. Aber genau darin liegt auch seine Grenze: Er liefert eine starke Formulierung, aber keinerlei Klärung.

Das ist kein Mangel von Nirvana, sondern ein Teil ihrer Stärke. Popmusik muss nicht die Arbeit eines Arguments erledigen. Sie darf überziehen, bündeln, verzerren. Nur sollte man Wirkung nicht mit Erkenntnis verwechseln. Affekt ist noch kein Gedanke. Er kann etwas treffen, manchmal sogar sehr genau. Aber er ersetzt nicht die Arbeit der Unterscheidung. Genau diese Verwechslung prägt heute den öffentlichen Ton. Wer stark klingt, gilt schon als tief. Wer maximal empört ist, gilt schon als moralisch präzise. Wer das schärfste Wort hat, gewinnt das Bild.

Nirvana sind dafür interessant, weil sie diesen Mechanismus nicht einfach blind reproduzieren, sondern mit ausstellen. „Smells Like Teen Spirit“ ist ein Song über das Spektakel, der selbst zu einem der größten Spektakel der Popgeschichte wurde. „Here we are now, entertain us“ ist Publikumsbefehl, Selbstverachtung und Konsumgeständnis in einer einzigen Hook. Der Song greift Entertainment nicht von außen an. Er wird ein unwiderstehliches Entertainmentprodukt und zeigt gerade dadurch, wie unersättlich das Publikum nach Reiz verlangt(…)

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The caliphate

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143 Anonymous 05.04.26 (So) 10:19 Nr.143  
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Anonymous Nr.145
(YouTube, 320 x 180) YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=zLqheNVT_4M
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Anonymous Nr.146
>>145 was sagt ChatGPT dazu?

Die Autorin:

Kellie-Jay Keen-Minshull, auch Posie Parker, präsentiert sich selbst als Frauenrechtsaktivistin. Ihre eigenen Seiten definieren Frauenrechte ausdrücklich als Rechte von „adult human females“, also biologisch verstandenen Frauen. Ihre Organisation Let Women Speak und die Party of Women bauen darauf ihr gesamtes Programm auf: biologische Zweigeschlechtlichkeit, Ablehnung von „gender identity“ als Rechtskategorie, Kampagnen gegen die Gender Recognition Act-Reform und inzwischen auch gegen den Equality Act in seiner heutigen Form.

Die Gegenargumente zum "The Caliphate" Trailer:

Erstens ist „britisches Kalifat“ offenkundig eine dramatisierende Metapher, keine realistische Kurzfristprognose. Demografisch ist die Behauptung schlicht weit überzogen; aus einer muslimischen Minderheit von 6,5 % folgt kein plausibles Szenario einer baldigen islamistischen Machtübernahme.

Zweitens verwischt diese Erzählung den Unterschied zwischen Muslimen, konservativen religiösen Praktiken, islamistischem Extremismus und britischem Staatsrecht. Das ist analytisch schlecht. Wenn man berechtigte Kritik an frauenfeindlichen Praktiken in bestimmten religiösen Kontexten hat, sollte man diese sauber benennen. Die Kalifat-Erzählung macht daraus eher eine pauschale Zivilisationsbedrohung.

Drittens erzeugt das Narrativ eine politische Frontstellung, in der fast jede Auseinandersetzung über Migration, Multikulturalismus oder Religionsfreiheit als Teil eines Endkampfs um die westliche Zivilisation erscheint. Das kann reale Missstände zwar emotional sichtbar machen, macht aber eine vernünftige Politik oft schwerer, weil es zwischen Reform, Integration, Kontrolle und Alarmismus nicht mehr unterscheidet.

Viertens ist es bemerkenswert, dass Keen schon länger sehr scharf über den Hijab und Islam spricht; das passt zur Beobachtung, dass ihre Politik längst nicht mehr nur geschlechterrechtlich ist, sondern in einen breiteren anti-woken, anti-multikulturalistischen Kulturkampf übergeht.

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Veranstaltungstipps

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51 Anonymous 07.11.25 (Fr) 17:36 Nr.51  
Philippe Val, der ehemalige Chefredakteur der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ formuliert es so: Frankreichs extreme Linke ist nicht antisemitisch geworden, weil sie propalästinensisch ist. Sie ist propalästinensisch geworden, weil sie antisemitisch ist.  

9 Posts mit 4 Bildern nicht angezeigt. mehr...
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Anonymous Nr.128
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128
>>124 ohne auf Außerlichkeiten rumreiten zu wollen ist die Kombination PDS-Sams vs Baiszel-RobertSmith allein schon einen Haarausfall wert.
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Anonymous Nr.129
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129
>>128 äh einen Besuch wert
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Anonymous Nr.131
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131
Zum Besuch von https://de.wikipedia.org/wiki/Francesca_Albanese
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Anonymous Nr.141
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>>131 war Geschrei. Grotesk. Also kurz: absolut sehenswert!
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Anonymous Nr.142
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https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/ein-publikum-wie-eine-sekte-so-war-francesca-albaneses-auftritt-in-berlin/

“Diese Mischung aus moralischer Überhöhung und totaler Gesprächsverweigerung ist schwer auszuhalten.“

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Dinge die man so mal gemacht hat

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37 Anonymous 06.11.25 (Do) 22:35 Nr.37  
hat mal halt so mal gemacht  

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Anonymous Nr.64
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>>62
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Anonymous Nr.92
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Anonymous Nr.137
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It is a mystery
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Anonymous Nr.138
>>137 It is a mystery

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