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Diskussion: Ursachen und Hintergründe des Antisemitismus

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101 Anonymous 21.12.25 (So) 14:45 Nr.101  
https://www.ca-ira.net/verlag/leseproben/postone-deutschland_lp/

Moishe Postone beschreibt die westdeutsche Debatte nach der Ausstrahlung der TV-Serie Holocaust als von einer Antinomie geprägt: Liberale und Konservative rücken die Judenvernichtung ins Zentrum, um einen totalen Bruch zwischen „Drittem Reich“ und Bundesrepublik zu markieren, während Teile der Linken den Nationalsozialismus vor allem funktional als Herrschafts- und Krisenform des Kapitalismus deuten und den Antisemitismus dadurch als Randmoment behandeln. Beide Perspektiven verfehlen laut Postone die innere Verbindung von Antisemitismus und Nazismus, weil sie modernen Antisemitismus überwiegend als Vorurteil bzw. Sonderfall von Rassismus auffassen und damit analytisch entkoppeln.

Postone verbindet diese Kritik mit einer Diagnose von Verdrängung und Identifikationspolitik in der Nachkriegs- und Neuen Linken, sichtbar u.a. im emotional aufgeladenen Antizionismus nach 1967.

Im theoretischen Kern entwickelt er eine marxsche Fetisch-Interpretation: Antisemitismus personifiziere die als abstrakt, unsichtbar und allmächtig wahrgenommene Wertdimension kapitalistischer Vergesellschaftung im „Juden“ und formiere so einen verkürzten Antikapitalismus, der das Konkrete (Industrie/Technik) schont und das „Abstrakte“ zerstören will. Auschwitz erscheint dabei als „industrielle“ Negation: eine Fabrik zur Vernichtung der Personifikation des Abstrakten.
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Anonymous Nr.111
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https://youtu.be/91PqJKV4tT0?si=DIceN9P89VIXsZMt

Mohammed Amin al-Husseini war "sechzehn Jahre lang das religiöse Oberhaupt der palästinensischen Muslime, dreißig Jahre ihr politischer Führer und zeitweilig der wichtigste Repräsentant der arabischen Welt. Nicht nur seine Fähigkeit, Massen anzusprechen, ließ ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende werden, sondern ebenso seine Skrupellosigkeit im Umgang mit politischen Kontrahenten sowie seine ideologische Stringenz: El-Husseini blieb Zeit seines Lebens glühender Antisemit." ... "Ob es um den Islamismus geht, um die nackte Gewalt gegenüber anders denkenden Palästinensern oder um einen islamisch geprägten Antisemitismus: Wir haben es in jedem dieser Fälle mit Hinterlassenschaften des Mufti zu tun."

https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/109965/29/787610283.pdf
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Anonymous Nr.115
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Auf dem Hamas-Stirnband steht oben das muslimische Glaubensbekenntnis: „Es gibt keinen Gott außer Allah, Mohammed ist der Gesandte Gottes“. Unten steht rechts in etwa Brigade und links der Name des syrisch-muslimischen Proto-Terroristen Izz ad-Din al-Qassam, also zusammen in etwa "Quassam-Brigaden". Ziel der Hamas ist die Zerstörung Israels und die Errichtung eines islamistischen Gottesstaates.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamas
https://de.wikipedia.org/wiki/Izz_ad-Din_al-Qassam
https://www.bpb.de/themen/islamismus/dossier-islamismus/36358/antisemitismus-und-antizionismus-in-der-ersten-und-zweiten-charta-der-hamas/
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Anonymous Nr.116
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